Konzeption des Fördervereins "Dichterstätte Sarah Kirsch e. V." in Limlingerode

Die Mitglieder des Fördervereins "Dichterstätte Sarah Kirsch" tragen die Verantwortung für die inhaltliche Konzeption der "Dichterstätte", die in dem Geburtshaus Sarah Kirschs, dem ehemaligen Pfarrhaus, Lange Reihe 11, in Limlingerode ihr Domizil hat.
Die Einweihung des Hauses als Kulturstätte erfolgte nach umfänglicher Rekonstruktion am 01. Dezember 2002.
In der unteren Etage befinden sich zwei Räume, die einschließlich des geräumigen Flures, der auch als Galerie dient und einer Teeküche unmittelbar für die Vereinsarbeit genutzt werden.

In der oberen Etage besteht die Möglichkeit für Poeten, Künstler, Journalisten, Studenten u. ä., sich einige Zeit in einer kleinen Wohnung einzumieten. Interessenten melden sich bitte bei der unter Kontakt angegebenen Adresse.
Das Fachwerkhaus in Limlingerode besitzt mit der Bibliothek, dem Veranstaltungsraum, dem kleinen Hof, dem Garten, dem "Brunnen vor dem Hause" und dem "Grüner Junipfad" Orte lebendiger Begegnung mit Dichtung und den Schwesterkünsten Bildende Kunst und Musik.

Es gilt zu beachten, dass es sich um die "Dichterstätte" einer lebenden Dichterin handelt. Dieser Ort ist kein Museum, sondern "Das ist ne Art Kulturhaus und basta!" (Sarah Kirsch).
Das Haus ist während der Veranstaltungen geöffnet oder nach Vereinbarung. Poeten, die seit 1998 im Geburtsort Sarah Kirschs aus ihrem Werk lasen
Henning Ahrens, Christoph Wilhelm Aigner, Wolodija Balanzew, Wilhelm Bartsch, Daniela Danz, Elke Erb, Christina Friedrich, Ines Geipel (2x, Norbert Hummelt, Annerose Kirchner, Sarah Kirsch (3x), Wulf Kirsten (2x), Gisela Kraft, Uwe Kolbe, Undine Materni, Marion Poschmann, Hans Joachim Schädlich, Lutz Seiler, Brigitte Struzyk, Doris Runge, Ron Winkler

"Historische Poeten" werden zu den "Limlingeröder Diskursen" vorgestellt oder bei der Präsentation anderer Dichterstätten:

Anna Achmatowa, Ilse Aichinger, Bettina von Arnim, H. C. Artmann, Ingeborg Bachmann, Charles Baudelaire, Ludwig Bechstein mit seinen Märchen, Gottfried Benn, Alexander Blok, Heinrich Böll und sein Irisches Tagebuch, Bertolt Brecht, Clemens Brentano, Wilhelm Busch als Lyriker, Hilde Domin, Annette von Droste-Hülshoff, Günter Eich, Joseph von Eichendorff, Paul Fleming, Franz Fühmann, Paul Gerhardt, Johann Wolfgang Goethe, Caroline von Günderode, Andreas Gryphius, Rudolf Hagelstange, Friedrich von Hardenberg (Novalis), Alfred Henschke (Klabund) Johann Gottfried Herder, Hugo von Hofmannsthal, Ricarda Huch, Peter Huchel, Sergej Jessenin Mascha Kaleko, Klabund (Alfred Henschke), Paul Klee als Lyriker, Heinrich von Kleist, Federico Carcia Lorca, Ossip Mandelstam, Gerhard Marcks in Gedichten und Briefen, Hermann Melville mit Moby Dick, Conrad Ferdinand Meyer, Eduard Mörike, Christian Morgenstern, Inge Müller, Novalis (Friedrich von Hardenberg), Sylvia Plath, Alexander Puschkin, Arthur Rimbaud, Joachim Ringelnatz, Friedrich Schiller, Else Lasker-Schüler, Anna Seghers, William Shakespeare in seinen Sonetten, Theodor Storm, Eva Strittmatter, B. Traven mit Rebellion der Gehenkten, Ludwig Uhland, Vincent van Gogh in seinen Briefen, Paul Verlaine, Marina Zwetajewa

Vorträge über Poeten wurden gehalten von:
Walter Gödden, Münster; Christel Hartinger, Leipzig; Jörg Trenkner, Nordhorn; Fritz Mierau (2x), Berlin; Hans Joachim Schädlich, Berlin; Hartwig Schultz, Frankfurt am Main; Sarah Kirsch, Tielenhemme; Wilhelm Bartsch, Halle; Peter Geist, Berlin; Wulf Kirsten, Weimar; Herwig Finkeldey, Berlin; Eva Kaufmann, Berlin; Sigrid Lange, Köln; Martin Straub (2x), Jena; Sebastian Kleinschmidt, Berlin; Peter Walther, Potsdam; Elke Erb, Berlin; Cornelia Jentzsch, Berlin; Regina Fasold, Heiligenstadt; Wolfgang Müller, Carlisle/Pennsylvana (USA); Doris Runge, Cismar; Monika Melchert, Berlin; Martin Rehahn, Halle, (über den Künstler Philip Oeser); Ron Winkler, Berlin; Thomas Wild, Berlin; Karl Robert Straube, Halle.